Moment / Aufnahme

Meine Erlebnisse

Zugegeben, ich bin ein Mensch der nicht frei von Vorurteilen ist. Manche sind so alt, dass ich nie daran gedacht habe, diese mal aufzulösen und eines, welches definitiv in diese Kategorie gehört(e), ist das über Mallorca. Für mich immer und immer wieder ein/der Inbegriff für Partypeople, Alkohol und sinnloses besaufen. Das wäre mir für den Urlaub viel zu wenig und der Strand ist nicht unbedingt mein ersehntes Ziel, auch wenn ich Strände liebe, die Sonne liebt es noch viel mehr mich zu verbrennen. Ich verzeihe ihr das aber immer wieder, auch wenn sie meist ein treuloses und kaltes Biest ist.

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Die Zeit ist ein spannendes Thema. Manchmal vergeht sie schnell, manchmal langsam. Hier und da scheint sie zu stehen und sie bringt blitzschnell Veränderungen. Vieles im Leben schien bislang bei mir im Sinne der Zeit zu stehen, obwohl bewusst, dass sich diese ändern werden. Weiterlesen

Und es begab sich … nein, so „archaisch“ sollte man eine eher moderne Hochzeit nicht gerade anfangen zu umschreiben. Aber doch, es begab sich – Eben das meine „Mutter“* mich ansprach, dass ihre (echte) Tochter wissen wollte, ob ich noch fotografiere. Nun, ich tue und das eben auch sehr gerne.

Also sagte ich recht zügig zu, es galt halt nur zu klären, ob ich an diesem Tag freibekommen kann. Geheiratet hatte ihre Tante, die Corinna und das den Marcus und beide kannte ich bis zum Termin eben gar nicht. Was mir auch nicht so wichtig war, ich fotografiere auch durchaus kostenlos als Gefallen für Leute, die ich mag und dort waren viele Menschen, die man doch eher leicht als „nett“ einstuft und somit mögen kann. 🙂
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Praktikanten, im Leben habe ich davon schon etliche erlebt und war selbst ebenso einer. Mein Praktikum war damals bei der Bundesbahn und ging 3 Wochen, die Stationen: Güter, Fahrkarten, Stellwerk. Spannend war das eher nicht und ich froh, als es endlich vorbei war. 1988 begann ich in der Firma zu arbeiten, wo ich auch heute noch bin und seit dem „tingelten“ jedes Jahr einige Praktikanten durch eben diese. Weiterlesen

Vor gut 14 Tagen kam ich auf die Idee, ich kaufe mir die E-3 (gebraucht) und verkaufe dafür meine E-30. Auch wenn die E-30 „technisch“ das moderne und rundere Produkt ist, die E-3 ist dafür nicht besonders Wetterfühlig und bleibt auch im Regen standhaft. Über das hatte ich mich vor ein paar Monaten, als ich auf einer Hochzeit fotografierte, geärgert die Kamera nicht so nutzen zu können, wie ich es möchte.

Nun denn, die E-3 relativ günstig bekommen, vorher auch ein Objektiv recht günstig und wenn ich vom Vermögen her eh nicht besonders betucht bin, hungern muss ich auch nicht. Also dachte ich mir, ich verkaufe die E-30 für 300,- Euro, was weit unter ihrem Wert wäre, aber – was mir wichtig war – eben für mehr als diese 300,- Euro. Ich setzte im Ursprung 600,- Euro als Preis an, davon dann 300,- Euro an mich und die anderen 300,- Euro für die vom Leid geplagten Kinder der Welt und in diesem Fall, eben die in Japan. Das Land mag reich erscheinen (und ist in Wahrheit wirklich hoch verschuldet), aber viele Menschen haben ihr Zuhause verloren, andere die Menschen die sie lieben und Leid wird meist auf den Schultern der Kinder geladen. Sie tun mir Leid, also wollte ich soviel für diese „erwirtschaften“ wie es geht. Letztendlich würde ich die Kamera auch für 500,- Euro hergeben, was auch sogar unterm Wert wäre.

Es kamen etliche Gebote, einige oberhalb von 500,- Euro, andere unterhalb und folgendes ist dann wohl das i-Tüpfelchen:

„Hallo
Wenn du deine soziale Ader wegläßt komme ic auf 300€ dafür würde ich sie heute noch abholen.“

Würde ich ja schon nicht, weil die Kamera schon höhere Gebote hat. Aber es trifft ein wenig die Enttäuschung, die ich bei der ganzen Sache eh die ganze Zeit habe. Kamera haben wollen, wollen viele, aber für keinen Deut mehr als sie eh dafür ausgeben würden, Spende hin oder her. Das sind dann die „Tage wie diese“, die einen lieber eine misanthropische Denkweise diktieren wollen. Menschen sind schlecht, warum sollte man ihnen also helfen? Genau das mag Menschen wie diesen durch den Kopf gehen, aber im Grunde ist es nur „the good old egoism“, der gute, alte Egoismus, der uns von je her begleitet und unsere Natur ist. Die meisten Menschen bemerken ihren eigenen nicht einmal und so möchte ich von Mal zu Mal im Grunde nur kotzen.

Letztendlich, Geld wird es für die Kamera geben, ein wenig Geld für Menschen in tiefster Not und das ist es ja, was zählt. Enttäuscht bin ich aber dennoch ein wenig.

Da kommt man Abends nach Hause, startet den Rechner und bekommt eine oder mehrere E-Mail-Benachrichtigung(en) von Facebook. Wie jeden Tag in der Woche. Eine davon ist aber anders: ein ehemaliger Basketballspieler der Nationalmannschaft fragt, ob ich sein alter Kumpel aus dieser Zeit wäre.

Nun, auch wenn ich gerne Basketball gespielt habe, ganz so erfolgreich wie mein Namensvetter aus Vechta war ich dann doch nicht. Wobei Basketball dennoch die einzige Sportart war, die ich je mochte und deshalb auch nicht ähnlich geflissentlich ignorierte wie die ganzen anderen, wo ich mir nie auch nur die geringste Mühe gab.

Ein paar Tage später klingelt dann das Telefon hier daheim, die bekannte Frage, ob ich derjenige wäre und, meine Mutter war am Telefon, dass verneinen dessen.

Wieder ein paar Tage weiter klingelt das Telefon in der Firma, als bald die gleiche Frage und wieder das Verneinen mit einem Gefühl des Mitleids. Eines muss man dem Suchendem lassen, er bringt sehr viel Energie für seine Suche auf, was ich bewundere. Gleichzeitig wünsche ich ihm noch viel Glück und hoffe, er findet bald den richtigen Thomas Wempe. Ich drücke die Daumen! 🙂

Internetbekanntschaften und Spontanität, eine Kombination, die ab und an sehr spannend sein kann, wie eben in diesem Fall. Da „sitzt“ man, sozusagen, seit etlicher Zeit in der Funzone beim OSC und lernt ein paar Leute kennen, mit denen man jeden Tag herum scherzt. Jemand äußert, dass er mit seiner Band einen Auftritt in der Schule hat und man beschließt: „Einfach mal hin!“ Hat es sich gelohnt? Weiterlesen

Spielkind! Tja, in Anbetracht dessen, dass ich sogar schon Spiele-Tests schrieb, muss ich mir eine derartige Aussage wohl gefallen lassen. Stimmen tut es nicht mehr wirklich, aber zu einem guten Teil dann doch noch. Wenn es auch nur noch wenige Stunden im Monat sind, so ist es dennoch immer noch ein Hobby von mir, dass eben nicht gerade als billig durchgehen mag. Weiterlesen