Thowes Blog

Moment / Aufnahme

Ein sanfter Hauch liegt noch in der Luft,
betörend, unaufdringlich und filigran.
Eine Hand die dich streicheln muss,
im Moment so leer und nutzlos arm.

Die Erinnerung an zarte Haut,
bespannt weiblich perfekte Form.
Ein Blick der einen töten muss,
doch es fühlt sich an – enorm!

Ein Lächeln was meine Seele kennt,
erreicht mein Herz nur zu leicht.
Die Zeit viel zu schnell verrinnt,
dass so schöne Lachen weicht.

Was bleibt ist die Erinnerung:
an tiefe Augen, an duftendem Haar.
Was bleibt ist die Erkenntnis:
Etwas fehlt: es ist furchtbar wahr.

Er fühlte sich alt. Sehr alt. Die Kälte zog intensiv durch seinem längst morschen Körper. So wie er hier stand, kam er sich nackt und schutzlos vor. Menschen gingen vorbei und beachteten ihn nicht. Überall sah er freudige Gesichter, Lächeln und Lachen. Oh, er hatte sie oftmals gesehen, sehr viele Jahrzehnte und er erinnerte sich noch gut an viele damals junge Gesichter, die heute bereits längst alt oder verstorben sind, eben an andere Zeiten als die heutige. Weiterlesen

Die Diskussion um die Eheschließung hatte ich bereits häufiger, nicht immer habe ich mich damit beliebt gemacht. Schnell steht man auch in der Ecke „homophob“ und vielleicht noch in ganz anderen, wer weiß.

Jeder der mich kennt, der weiß, dass ich ein Verfechter der Liebe bin und ich häufig im Leben für diese für und eben mit anderen gekämpft habe. Wenn zwei Menschen sich wirklich lieben, ich glaube, sie haben alles Recht der Welt sich das „Ja-Wort“ zu geben. Ich fotografiere auch nicht umsonst so gerne Hochzeiten, eine Goldene musste ich dieses Jahr auslassen, die Arbeit stand im Wege. Leider, ist sie doch ein wenig das romantisierte Ideal miteinander alt zu werden.

Doch was bedeutet Ehe überhaupt? Endlose Liebe? Es wird wohl in jeder Ehe Phasen geben, wo man den Partner erwürgen möchte, die Frage ist, kann man dennoch mit diesem zusammenbleiben? Reicht Liebe als Basis wirklich aus? Das sie blind macht ist nicht die neuste Erkenntnis, Ideen die eigene Liebe mit Kindern wieder auflodern zu lassen sind auch nicht selten. Man ist auf der Suche nach dem, was man verloren hat. Liebe, sie kennt eben viele Formen und die schönste ist die, die eben Blind macht. Der Moment, wo man zum „Drogenjunkie“ wird und doch, auch an diese Dosis gewöhnt sich das Gehirn irgendwann und Stück für Stück baut sich diese Form der Liebe ab. Der Lack blättert, was ist unter diesen? Reicht es, dass man eben auch Willens ist mit dem Partner zusammen zu bleiben?

Ehe ist wie eine Abenteuerreise durch den afrikanischen Kontinent. Man beginnt im Osten am Meer, bewundert einen wundervollen Sonnenaufgang, all diese Energie die in einem lodert. Schritt für Schritt reist man weiter, durch den Dschungel des Lebens, der Wüste des Zusammenseins und wird ab und an in dieser eine Oase entdecken. Wichtig ist, dass man sich an diesen ausreichend stärkt. Noch wichtiger, dass beide diese Oasen auch wahrnehmen und nicht nur für eine Fata Morgana halten. Schaft man den Weg durch diese Wüste, wird man am Ende wieder im Westen am Meer sein, den Sonnenuntergang erleben und weiß, einer von beiden wird am morgigen Tag nicht mehr da sein. Ich glaube, die schönste Form der Liebe und Ehe ist es, wenn man nicht die Dauer der Reise als Maßstab nimmt, sondern den Verlust, der eben bedeutet, man hat dem Weg einen Wert gegeben.

Bis das der Tod euch scheidet heißt eben, dass der Weg wertvoll war und man gemeinsam den Sonnenuntergang erreichte. Ist es aber die richterliche Scheidung, so hat man versäumt den Partner wirklich wertzuschätzen, versäumt Berge gemeinsam zu überwinden, versäumt sich ineinander immer wieder neu zu entdecken und verlernt, die Dinge, die im Leben wirklich wichtig sind, als diese wahrzunehmen und Sex kann eben nicht immer als Grund herhalten, auch wenn er gerne als solche genommen wird. Eingelullt vom Leben, vom Alltag, von der Arbeit und Gewohnheit. Ist man sich der Aufgabe bewusst, dann halte ich ein Eheversprechen für das größte und wertvollste, welches man im Leben geben kann. Sie ist ein Wagnis, daran besteht nie ein Zweifel.

In der Kirche stehen dann viele „vor Gott“, beteuern, sie wollen und werden ein Lebtag zusammen sein und glauben meist nicht einmal an Gott, wie will man dann an den Wert des Schwures glauben? Ist es nicht heute vielfach eher die Romantik denn der Glauben? Der Traum vom weißen Kleid? Vom perfekten Bild einer Hochzeit? Jedenfalls muss diese schöner sein als die von Tante X, Freundin Y oder eben als die meisten anderen. Aber welchen Wert gibt die Feier den Glauben an Liebe und Ehe? Eine schöne Hochzeit mag der Erinnerung dienen, diese fange ich gerne ein, auf Bildern, weil nur diese werden die Emotionen des Tages für die Ewigkeit festhalten. Ein Video hält etwas anderes fest, dessen wird man sich vielleicht Jahre später erst bewusst. Wichtig ist, nicht die Feier, sondern die Gefühle am Tag des Versprechens. Diese können sehr wohl immer wieder ein Stück weit wärmen.

Doch was ist mit dem Standesamt, wo man per Unterschrift ein Versprechen gibt? Ist dies wertlos oder besiegelt man nicht viel mehr, man will zu diesen Menschen halten, weil man ihn als wertvoll betrachtet? Die Eheschließung ist ein Rechtsgeschäft welches mit Willenserklärungen geschlossen wird. So trocken es klingt, so wertvoll ist eben doch. Romantisch? Auch das geht, es ist eine Kopffrage, wie vieles im Leben. Nicht die Mitmenschen, nicht die Eheschließung, sondern der Schwur des Zusammenhaltes ist wichtig. Es ist ein großartiger, wenn man sich diesen eben bewusst der Konsequenzen gibt, es ist keiner, den man auf die leichte Schulter nehmen sollte.

Doch was ist mit der Ehe selbst? Ich hasse Scheidungen, doch es gibt eben Ehen, wo diese nötig werden. Der Vertrag wird aufgelöst, ein Versprechen stirbt und was bleibt sind Trümmer. Es ist ein grausames Bild und doch sehr realistisch geworden. Doch was waren die Gründe für die Hochzeit, hat man das je im Vorfeld ernsthaft überlegt? Sich eben Zeit gegeben? Kann man selbst behaupten je wirklich ehrlich zum Partner gewesen zu sein und nicht nur zur Rolle, die man meinte einzugehen? Was, und dies im besonderem, tat man den Kindern an? Daran sollte man auch denken, nicht dann, wenn eine Ehekrise längst da ist, sondern jeden Tag aufs Neue. Denn jeden Tag wird man ein wenig sich selbst bekämpfen und besiegen müssen. Zumindest dann, wenn man eine Gemeinschaft und eben nicht eine Diktatur lebt. Wer unterdrückt, der führt keine Ehe. Er erzieht auch nicht.

Ich mag keine Steuervergünstigungen, nicht für Ehepartner. Für Kinder im speziellen ganz klar ja. Diese sollten sogar noch mehr vom Staat gefördert werden. Das war bei mir immer ein Aspekt beim Thema der Homo-Ehen, deshalb landete ich schnell in der Ecke der Gegner, auch beim Punkt Kinder etc. Ich will ganz klar eine Gleichstellung, aber eben auch, dass die Ehe selbst nicht die Steuern senkt und somit zum Grund der Schließung wird. Wenn homosexuelle Paare Kinder adoptieren, so muss selbstredend auch hier gleiches Recht gelten. Aktuell so oder so.

Wie schrieb es Friedrich Schiller so schön:

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet!
Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.“

Freilich vom Pöbel entstellt zum: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch etwas besseres findet“. Wahr ist es auch, nur eben anders. Doch ist ein „besseres findet“ nicht auch ein Indikator des eigenen nichtwählerisch zu sein? Bei der Ehe sei wählerisch! Egal ob Hetero oder Homo, ihr seid beides Menschen, keiner besser oder schlechter, keiner klüger oder dümmer. Gebe nie im Leben ein Versprechen, was du nicht gewillt bist wirklich einzuhalten. Vom Kopf mehr als vom Herzen und dennoch, gebe es vom ganzen Herzen, wenn du es geben tust.

Ich gehöre ja zu den Menschen, die alt genug sind nun 3x den Fußball-Weltmeistertitel „erlebt“ zu haben. An den ersten, den von 1974 kann ich mich nicht mal mehr dunkel erinnern, eher sind es 2-3 Bilder die mir von damals im Kopf geblieben sind, gerade mal 5 Jahre alt. An 1990 erinnere ich mich noch gut, auch an die Überheblichkeit von Franz Beckenbauer die mich heute noch ärgert und so ging es es bis zur WM im eigenen Lande auch nicht gerade bergauf mit der Nationalmannschaft und entsprechend waren die Erwartungen auf den Titel 2006 entsprechend eher gering. Schön wäre er dennoch gewesen, man fragt so oder so eher selten am Ende des Turniers nach dem „wie wurde das Finale erreicht“, es zählt nur der Pokal und der FIFA-WM-Pokal fand sein erstes Zuhause eben 1974 bei Deutschland, er ist somit heimgekehrt.

2006 waren wir 3. und spielten bereits eine ganz neue Art des Fußballs, einen schönen der mitreißen konnte. Ein Sommermärchen welches, natürlich, durch den Titel im eigenen Land gekrönt gewesen wäre, doch die „Meister der Herzen“ waren eben genau nur dieses und doch „unsere Helden“, weil sie eben etwas anderes gewonnen hatten als den Pokal. Die Weltmeisterschaft 2006 war eine der schönsten Zeiten meines Lebens, denn 2002 wurden wir zwar Vizeweltmeister, aber irgendwie fühlte es sich nie „verdient“ an.

2010 war ein wenig Kurios, vor allem das Gruppenspiel gegen Serbien mit „dem Schiedsrichter“ des Turniers und seinen vielen Karten. Das Spiel im Viertelfinale war dafür „legendär“ mit 4 Treffern, selbige warfen dann den Favoriten Argentinien aus den Turnier. Wir wurden im Halbfinale von Spanien besiegt, die einfach zu diesem Zeitpunkt die stärkste Mannschaft der Welt stellten und im Endspiel gegen recht brutal agierenden Niederländer in der 116 Spielminute siegten, aber so viele Karten hat Howard Webb sicherlich vorher nie verteilen müssen. Wir spielten erneut um den 3. Platz, gegen Uruguay und dieses Spiel war im Vergleich zum Finale ein Augenschmaus.

2014 – Bereit wie nie, so lautete das Motto. Eine Mannschaft, die zwar nicht in der Besetzung wie vor 10 Jahren spielte, aber geprägt durch die Hand von Jogi Löw zu einem Team wurde, mit guter Mischung aus Offensive und eben, der Schwäche begegnend, auch defensiv stärker spielte. Standards, die vorher nie trainiert wurden, wurden plötzlich wieder zur Waffe, die Jahre zuvor hatte ich mehr Angst, dass der Gegner beim Konter treffen wird als das wir daraus einen Nutzen ziehen. In einer starken Gruppe mussten wir nicht nur Portugal bezwingen, sondern auch die USA und Ghana um ins Achtelfinale zu kommen. Das Spiel in diesem gegen Algerien und deren exzellenten, tief stehenden Defensive ließ die Kritik an Löw aufleben, aber bewies eben auch erneut eine deutsche Stärke: Der Torwart. Und Neuer wurde absolut verdient zum Torhüter der WM gekürt. Im Viertelfinale wartete Frankreich und somit ebenfalls alles andere als ein leichter Gegner, der folgte erst im Halbfinale: Brasilien. Der Weg ins Finale war frei und endlich wieder die Chance statt Bronze auch Silber zu bekommen oder eben Gold und den Pokal. Das folgenden Spiel war nervenaufreibend, Argentinien spielte stark, mit einer knallharten und exzellenten Abwehr und machte es nahezu unmöglich vor und ins Tor zu kommen. Statistisch schaut das freilich anders aus und diese spricht deutlich für Deutschland, aber erst in der 113 Minute erzielte Mario Götze das erlösende Tor und ein „brasilianisches“ noch dazu.

Weltmeister!

Wie erklärt man ein 7:1 Desaster? Vielleicht, in dem man zuerst die Aussage von Willy Sagnol aus einem Beitrag im  ZDF zitiert: „Diese brasilianische Mannschaft ist vielleicht die schlimmste seit 30 Jahren. Es macht keinen Spaß, ihnen zuzuschauen. Sie spielen nicht wie Brasilien, sondern nur defensiv“ und ich selbst habe jedes Spiel gesehen, jedes mal wie die Mannschaft agiert, die vielen kleinen Fehler in der Defensive die niemand abstrafte. Es mag zwar sein, dass die Mannschaft von Brasilien bis zum Halbfinale jedes Spiel gewonnen hatte, doch wirklich dominant war sie niemals und verdient ist auch fragwürdig.

Von allen Artikeln zum Thema heute gefiel mir die Kernaussage der ungarischen Tageszeitung Nepszabadsag: „Der brasilianische Fußball hat am Dienstag seinen brasilianischen Charakter endgültig verloren. Endgültig, denn die Mannschaft war auch schon vorher bei dieser WM alles mögliche, nur nicht „brasilianisch“. Was Brasilien seit 1958, seit dem ersten WM-Triumph aufgebaut hat, hat die gegenwärtige Équipe in anderthalb Stunden in einen Nachlass verwandelt.

Doch was war passiert? Vorweg, Löw hat alles richtig gemacht weil er sicherlich vermutete, dass die Seleção ohne ihren Neymar in seinem Interesse gleich von Beginn an stark auftrumpfen wollte. Sie wollten das deutsche Tor förmlich „überrennen“, was einige Jahre zuvor sicherlich noch eher geglückt wäre, doch unsere Abwehr hat während der WM nahezu immer sehr gut funktioniert, wenn es auch nicht immer so ausgesehen hat. Einige Minuten dauerte es, mit einer Angriffswelle die fruchtlos zerschellte und in der 11 Minute mit dem 1:0 in den Köpfen der Mannschaft starb. Eine Ecke, perfekt geplant und ein Klose der ganz bewusst Raum für Müller schaffte wurde belohnt mit einem Tor und Millionen geschockter Brasilianer. Effekt: Die nahezu mühelose Führung.

Was nun passierte war reine Psychologie, der Plan, der „Angriffspakt“ der Brasilianer war zerstört, der Druck die die Nation aufbaute löste starke innere Konflikte aus und lähmte das Team bereits jetzt, schlimmer noch, war die Mannschaft vorher auch eher ein Konstrukt aus begabten Einzelspieler, wusste nun niemand mehr so recht was zu tun ist, vermutlich fehlte auch tatsächlich der nötige Plan, weil niemand auch nur im Ansatz sich vorstellen wollte (so früh) zurück zu liegen. Die konsequente Strafe war das 2:0, denn gibt man unserer Nationalelf auch nur ein wenig Raum, ist jede weitere Gegenwehr unnötig geworden. Algerien hat gezeigt wie man Räume konsequent schließt, Brasilien wie man zwar weiterhin kämpft, aber jeder auf seinen, eigenen privaten und aussichtslosen Posten. So wundert es nicht, dass das Ehrentor welches Oscar schoss einzig seine Leistung war und dem Funken Glück, dass endlich mal ein Pass in die Spitze brauchbar ankam. Ignorierend, dass Deutschland bereits gedanklich vom Platz war.

Was wirklich schlimm ist, hätte es unsere Mannschaft darauf angelegt, hätten sie Brasilien bequem zweistellig geschlagen. Sie taten es nicht, sie schonten sich auch wohl im Interesse ihrer eigenen Kondition und vor allem auch Knochen. So wurde es nur ein 7:1 für uns und der einzige Sieg seit Jahren, an dem ich mich so gar nicht erfreuen konnte. Am Ende trösteten unsere Spieler die Brasilianer, vor allem aber wohl Dante, dessen erster WM-Einsatz alles andere als seinen vielen Leistungen gerecht wurde.

Ich habe das komplette Spiel nun 3x angeschaut, die Fehler, das Teamversagen auf der einen Seite und die Teamdominanz auf der anderen. Eines wird auch hier wieder deutlich: Es siegt immer ein Team, gute Einzelspieler können nur den kleinen und vielleicht nötigen Unterschied machen.

Nun gilt es sich so langsam aufs Finale zu freuen. Der Gegner? Niederlande wäre eine Wiederholung von 1974, wo Brasilien gegen Polen um Platz 3 spielte. Argentinien wäre mir ein wenig lieber, weil dann die brasilianischen Fans ganz sicher auf unserer Seite stehen. Doch egal wer es auch wird, sie müssen erst einmal besiegt werden und das wird definitiv nicht leicht, wenn auch nötig, weil man lieber als Land im Vorfeld gegen den Weltmeister verloren hat, denn nur das zählt in den Köpfen vieler Fans.

Kryptischer Titel, zugegeben. Aber es ärgert mich seit vielen Jahren, wie viel Unsinn von „Fachleuten“ und selbstberufenen Experten zum Thema geäußert wird. Nun, meiner ist halt kleiner, aber es kommt ja bekanntlich auf die Technik an und der Physik und hier geht der Schwachsinn oftmals los, vor allem eben, wenn es um Sensoren und ihre Formate geht. Dazu nun ein wenig mehr:

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Kolumbien und Costa Rica waren die beiden Mannschaften, denen ich die Daumen gedrückt habe. Beide hätte ich den Titel vom Herzen her gegönnt. Leider schied Kolumbien aus, in einem Spiel das durch Brutalität gekennzeichnet war, fairer Kampf sieht anders aus. Costa Rica versuchte das, was sie können und musste sich am Ende dann doch den Niederlanden und einen unfairen Torwart im Elfmeterschießen geschlagen geben. Costa Ricas Mannschaft wird von den 4 Millionen Einwohner das Landes sicherlich gefeiert, vor allem aber ihr Torwart Navas, der während der ganzen WM ein tolles Spiel gemacht hat. Die Niederlande zieht nun ins Halbfinale gegen Argentinien, die bislang auch nicht wirklich überzeugten und eher mit der Brise Glück im Halbfinale stehen. Deutschland muss nun gegen Brasilien, es bleibt spannend.

Straigt – Die Macht der Linien

In der Fotografie sind (gedachte) Linien ein wichtiges Mittel, es gibt dazu verschiedene Grundlagen wie man sie einsetzen sollte. Wichtig ist eher, dass man lernt während der Aufnahme jedes Motiv in seine grundsätzlichen Formen zu zerlegen um die Linien zu erkennen. Es ist ähnlich, als würde man sich einen Grundriss eines Gebäudes anschauen. Die Perspektive selbst ist dabei natürlich ebenso ein Faktor, genau wie die Fluchtpunkte, in erster Linie, und man entschuldige dieses Wortspiel, sind es aber die Linien der Objekte, die eine Rolle spielen.

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Etwas anderes als diese werden viele spanische Fans durch ihre Nationalmannschaft durchwacht haben. Was passiert war, war einfach eine niederländische Nationalmannschaft die siegen wollte, die kämpfte und sich ins Spiel, durch den Gegner und gegen jede Wahrscheinlichkeit mit jeder Minute mehr durchsetzte. Fies ist, wenn man es wie ich genossen hat. Rachegelüste für die vielen, einschläfernde Spiele die ich bereits sah und die mich bei der EM2012 noch ärgerten. So hat der Kampf gegen den minutenlangen Ballbesitz gewonnen, kein Ball hin und her schieben, sondern erbeuten, zum Tor und solche schießen. Mit einem Genuss in Form von einem fliegenden Holländer Robin van Persie, einen Robben der durch die Gegner ging und einem spanischen Torwart, der wie seine Mannschaft nicht nur drohte lethargisch zu werden, sondern in einem Unglauben das 1:5 am Ende bestaunen durfte.

Alle Jahre wieder?

Nein, nein, es sind eher alle 25 Jahre wo es passiert, die Silberhochzeit! Die Besonderheit dieser war für mich, ich war auch bei der Hochzeit 25 Jahre zuvor dabei, am gleichem Ort, viele der gleichen Gäste wie dieses mal und somit eine Wiederholung der besonderen Art!

Silberhochzeiten haben meistens „etwas staubiges“, diese hier hatte einfach mal gute Laune, eine Menge an gesunden Spaß und am Ende einen sehr müden Fotografen. Nicht das mich die Fotografie geschlaucht hatte, eher, war es das stundenlange Tanzen und ein Glück, dass im Anschluss Pfingsten war und meine Beine somit Pause hatten.

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